Unterwegs · Navigation & Routenplanung

Navigation & Routenplanung

Mit einem großen Camper ist die kürzeste Route selten automatisch die beste. Enge Gassen, niedrige Durchfahrten, Gewichtsbeschränkungen oder schwierige Zufahrten können eine vermeintlich einfache Strecke schnell kompliziert machen. Wir zeigen, wie wir unterwegs tatsächlich navigieren, warum wir Routen zusätzlich prüfen und welche Tools dabei helfen können.

🧭 Garmin & Maps 📏 Fahrzeugmaße beachten 📍 Ziele vorher prüfen 🗺️ Street View nutzen
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Unser Navi
Garmin
🗺️
Zusätzlich
Google Maps
👀
Vorher prüfen
Street View
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Unterwegs
Lieber entspannt
Navigation und Routenplanung unterwegs im Camper
Mit großem Camper unterwegs

Warum wir uns nicht blind auf ein Navi verlassen

Unser Chevy ist kein kleiner Van. Mit einem großen und schweren Camper werden Straßenbreite, Durchfahrtshöhe, Gewichtsbeschränkungen, enge Ortsdurchfahrten und schwierige Zufahrten plötzlich deutlich wichtiger.

Spezielle Camper-Navigationsgeräte können Fahrzeugdaten wie Höhe, Breite, Länge oder Gewicht bei der Routenplanung berücksichtigen. Trotzdem bedeutet das nicht, dass jede vorgeschlagene Strecke tatsächlich problemlos befahrbar ist.

  • Beschilderung vor Ort geht für uns immer vor der Navi-Anweisung.
  • Kritisch aussehende Zufahrten prüfen wir zusätzlich über Google Maps und Street View.
  • Bei einem großen Camper nehmen wir lieber einen Umweg als eine fragwürdige Abkürzung.
  • Auch spezielle Camper-Navigation ist für uns eine Hilfe — keine Garantie.
Selbst erlebt

Auch ein Camper-Navi kann danebenliegen

Wir hatten früher selbst ein spezielles TomTom für Camper. Höhe und Maße des Campers waren eingegeben — genau deshalb hatten wir erwartet, dass problematische Straßen möglichst vermieden werden.

In Valencia wurden wir trotzdem in enge Gassen geleitet. Dazu kam, dass uns die Navigation teilweise in eine andere Richtung führte als dorthin, wo wir eigentlich hinwollten.

Für uns war das eine ziemlich gute Erinnerung daran, dass auch ein spezielles Camper-Navi nicht weiß, wie eine Straße in diesem Moment tatsächlich aussieht. Kartendaten können unvollständig oder veraltet sein, Straßen können sich ändern und vor Ort gelten letztlich die tatsächliche Beschilderung und die realen Verhältnisse.

Seitdem gilt für uns noch mehr: Navi nutzen — aber bei zweifelhaften Zufahrten lieber einmal zusätzlich auf die Karte und in Street View schauen.
Großer Camper in einer engen Straße in Spanien
So machen wir es heute

Unser Navigations-Setup unterwegs

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Normales Garmin-Navi

Wir selbst nutzen derzeit noch ein normales Garmin und kein spezielles Camper-Navi. Es übernimmt einen Teil unserer normalen Navigation unterwegs.

Nutzen wir
🗺️

Google Maps

Maps nutzen wir zusätzlich für die Routenplanung, die Umgebung eines Ziels und um uns vor der Anfahrt einen besseren Überblick zu verschaffen.

Nutzen wir
👀

Street View

Sieht eine Zufahrt verdächtig eng oder kompliziert aus, schauen wir sie uns nach Möglichkeit vorher in Street View an. Gerade bei unserem großen Camper kann das eine unangenehme Überraschung verhindern.

Gegencheck
📍

Stellplatzsuche

Für die Suche nach möglichen Übernachtungsplätzen nutzen wir zusätzlich eine spezialisierte Stellplatz-App und prüfen anschließend Lage und Zufahrt noch einmal selbst.

Zusätzlich
Camper-Navigation

Wenn du Fahrzeugmaße direkt im Navi hinterlegen möchtest

Garmin Camper 1095

Wir selbst fahren aktuell noch mit einem normalen Garmin, werden aber vermutlich auf dieses hier umsteigen. Wer Höhe, Breite, Länge und Gewicht des Wohnmobils direkt in die Routenplanung einbeziehen möchte, kann stattdessen ein spezielles Camper-Navigationsgerät prüfen.

Eine mögliche Lösung ist das Garmin Camper 1095. Es ist speziell für die Navigation mit Wohnmobilen beziehungsweise Campern konzipiert und kann bei der Routenberechnung hinterlegte Fahrzeugdaten berücksichtigen.

Wichtig bleibt auch hier: Ein spezielles Camper-Navi kann die Planung erleichtern, garantiert aber nicht, dass jede vorgeschlagene Straße tatsächlich für dein Fahrzeug geeignet ist. Unsere frühere Erfahrung mit einem anderen Camper-Navi hat uns genau das gezeigt.

Camper-Navi

Für wen kann sich das lohnen?

  • für größere oder schwerere Wohnmobile
  • wenn Fahrzeugmaße bei der Routenplanung berücksichtigt werden sollen
  • bei häufigen Reisen durch unbekannte Regionen
  • wenn du lieber ein separates Navi statt ausschließlich das Smartphone nutzt

Ob ein separates Camper-Navi den Mehrpreis wert ist, hängt deshalb stark davon ab, wie groß dein Fahrzeug ist und wie du unterwegs navigierst.

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Der Link zum Garmin Camper 1095 ist ein Amazon-Affiliate-Link. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalten wir möglicherweise eine Provision — für dich ohne Mehrkosten. Wir selbst nutzen derzeit ein normales Garmin und nicht dieses Camper-Modell.

Vor der Abfahrt

So planen wir eine Etappe

Ziel festlegen

Zuerst überlegen wir, wie weit wir überhaupt fahren möchten und welches Gebiet beziehungsweise welcher Übernachtungsplatz infrage kommt.

Route ansehen

Danach schauen wir uns die vorgeschlagene Strecke an, statt einfach nur auf „Start“ zu drücken.

Kritische Stellen prüfen

Enge Ortsdurchfahrten, ungewöhnliche Zufahrten oder Straßen, die uns mit dem Chevy fragwürdig erscheinen, prüfen wir zusätzlich über Maps und Street View.

Plan B mitdenken

Gerade bei Übernachtungsplätzen ist eine Alternative hilfreich, falls ein Platz voll, gesperrt oder die Zufahrt für uns ungeeignet ist.

Nicht nur Navigation

Weitere Apps, die unterwegs nützlich sein können

🥾

OsmAnd

Karten- und Navigations-App, die unterwegs auch für GPS-gestützte Touren, Wandern und die Suche nach interessanten Punkten wie Wasserstellen praktisch sein kann.

OsmAnd ansehen
App
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Windy.app

Windinformationen sind unterwegs nicht nur für Wassersport interessant. An Küsten und exponierten Stellplätzen können Windstärke und Wetterentwicklung entscheidend dafür sein, ob wir an einem Ort bleiben möchten.

Windy.app ansehen
Wetter
🌦️

Wetter.de

Eine weitere Möglichkeit, Wetterentwicklung und Prognosen für den aktuellen Standort oder das nächste Reiseziel im Blick zu behalten.

Wetter.de App ansehen
Wetter
ℹ️

Apps sind für uns Ergänzung, nicht Autopilot

Egal ob Navigation, Wetter oder Stellplatzsuche: Informationen in Apps können falsch, unvollständig oder nicht mehr aktuell sein. Bei Zufahrtsbeschränkungen, Verkehrszeichen und der tatsächlichen Situation vor Ort verlassen wir uns deshalb nicht ausschließlich auf eine App.

Du hast eine App oder ein Tool für Reisende?

Du entwickelst eine App oder einen digitalen Service, der für Camper, Langzeitreisende oder ortsunabhängig Lebende interessant sein könnte? Wenn du dein Angebot auf Family Nomads vorstellen oder mit uns zusammenarbeiten möchtest, nimm gerne Kontakt mit uns auf. Wir prüfen vorab, ob das Angebot thematisch zu Family Nomads und unseren Leserinnen und Lesern passt.

Kooperation anfragen
Aus Erfahrung

Was uns bei der Routenplanung wichtig ist

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Kürzer ist nicht immer besser

Eine kürzere Strecke kann mit einem großen Camper deutlich anstrengender sein. Lieber ein paar Kilometer mehr fahren, wenn die Alternative entspannter aussieht.

🌄

Möglichst im Hellen ankommen

Eine unbekannte Zufahrt lässt sich bei Tageslicht wesentlich besser einschätzen als nachts. Das gilt besonders bei freien Übernachtungsplätzen.

👀

Nicht nur auf die blaue Linie schauen

Wenn eine Straße auf der Karte merkwürdig aussieht, schauen wir genauer hin. Street View und Satellitenansicht können schon vor der Abfahrt viel zeigen.

Family Nomads Wissensbibliothek

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Family Nomads · Wissensbibliothek
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Häufige Fragen

Navigation & Routenplanung mit dem Camper

Brauche ich wirklich ein spezielles Camper-Navi? +
Nicht zwingend. Wir selbst nutzen derzeit ein normales Garmin zusammen mit Google Maps und Street View. Bei einem großen oder schweren Wohnmobil kann ein spezielles Camper-Navi trotzdem hilfreich sein, weil dort je nach Gerät Fahrzeugmaße und Gewicht für die Routenplanung hinterlegt werden können. Auch dann sollte die tatsächliche Beschilderung vor Ort immer beachtet werden.
Kann ich mit Google Maps einen Camper navigieren? +
Wir nutzen Google Maps regelmäßig als Teil unserer Navigation und vor allem zum zusätzlichen Prüfen von Routen und Zielen. Bei einem großen Camper verlassen wir uns aber nicht darauf, dass jede vorgeschlagene Strecke automatisch für unsere Fahrzeugmaße geeignet ist.
Warum nutzt ihr Street View vor der Anfahrt? +
Gerade bei engen Zufahrten kann Street View einen ersten Eindruck davon geben, wie breit eine Straße ist, wie die Umgebung aussieht und ob eine Zufahrt mit einem großen Camper problematisch wirken könnte. Die Bilder können allerdings älter sein und ersetzen deshalb nicht die tatsächliche Situation vor Ort.
Ist ein Camper-Navi mit eingegebenen Fahrzeugmaßen zuverlässig? +
Es kann die Routenplanung erleichtern, ist aber keine Garantie. Wir hatten selbst früher ein TomTom für Camper und hatten unsere Fahrzeugmaße hinterlegt. Trotzdem wurden wir in Valencia in sehr enge Gassen geleitet. Deshalb prüfen wir kritische Situationen zusätzlich selbst.
Nutzt ihr Offline-Karten? +
Aktuell gehören Offline-Karten nicht zu unserem normalen Navigations-Setup. Je nach Reiseziel, Mobilfunkabdeckung und persönlicher Reiseweise können sie trotzdem eine sinnvolle zusätzliche Absicherung sein.
Wie findet ihr Übernachtungsplätze? +
Dafür nutzen wir unter anderem eine spezialisierte Stellplatz-App. Bevor wir einen Platz anfahren, schauen wir uns nach Möglichkeit zusätzlich die Lage und besonders bei schwierigen Zufahrten die Umgebung über Karten oder Street View an.
Welches Navi nutzt ihr selbst? +
Wir nutzen aktuell ein normales Garmin-Navigationsgerät und kein spezielles Camper-Modell. Zusätzlich verwenden wir Google Maps und Street View. Das auf dieser Seite verlinkte Garmin Camper 1095 zeigen wir als mögliche spezialisierte Alternative für Menschen, die Fahrzeugmaße direkt bei der Routenplanung berücksichtigen möchten.
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Diese Seite enthält einen Amazon-Affiliate-Link. Wenn du darüber etwas kaufst, können wir eine Provision erhalten — für dich ohne Mehrkosten. Wir unterscheiden bewusst zwischen Tools, die wir selbst nutzen, und Produkten, die wir als mögliche Alternative vorstellen.

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